Besuch für den Besuchsdienst
Der Besuchsdienst hatte Besuch - von Julia Hespe, Diakonin für die Altenseelsorge im
Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Gemeinsam wurde Eis gegessen, über das Besuchen, die Freuden daran und die Herausforderung gesprochen.
Foto: Jonas Hauschildt, Julia Hespe, Lilli Lührs (Leiterin des Besuchsdienstkreises Corvinus), Beate Karimi, Brigitte Hoffmann, Annelie Laccetti und Franzsika Oberheide
Was macht eigentlich der Besuchsdienst?
Es gehört zum christlichen Leben in einer Kirchengemeinde, Menschen zu besuchen. Gott kommt uns Menschen nahe, indem er uns in Jesus Christus auf der Erde besucht (Lk 1,68). Jesus besuchte in unterschiedlichen Zusammenhängen Menschen und fordert seine Nachfolger und Nachfolgerinnen auf (Lk 10), dies ebenfalls zu tun. Deshalb machen sich auch heute freiwillig Engagierte auf den Weg zu den Menschen in ihren Kirchengemeinden.
Es gibt viele Anlässe für einen Besuch. Zu den häufigsten zählen
- Geburtstage,
- Feste und geistliche Amtshandlungen,
- Alter und Krankheit
- oder Wohnortwechsel.
Viele dieser Besuche werden von Ehrenamtlichen übernommen. So entsteht ein Netz von Beziehungen zwischen den einzelnen Gemeindegliedern. In der Regel ist die gemeindliche Besuchsdienstarbeit in Gruppen organisiert. Besuchsdienstgruppen planen, wer wen besucht, bilden sich gemeinsam fort und pflegen den Erfahrungsaustausch.
Quelle: https://www.ehrenamt-kirche.de/was-ist-moeglich/fuer-andere-dasein/besuchsdienst